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Magersucht - Ess-Brech-Sucht - Fettsucht - Essattacken - Behandlung |
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MAGERSUCHT => Anorexia nervosa |
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Unter Anorexia nervosa
oder Magersucht versteht man eine krankhafte Essstörung, die
durch starken Gewichtverlust gekennzeichnet ist und sich dadurch von der
Bulimie, umgangssprachlich auch Ess-Brech-Sucht genannt, unterscheidet. |
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Die Unterscheidung der Anorexie von der anderen bekannten Essstörung, der Bulimie, ist im Einzelfall oft schwierig. Zwar sind beide Krankheitsbilder jeweils durch typische Merkmale gekennzeichnet (die Anorexie durch starken Gewichtsverlust, die Bulimie durch das Auftreten von Essanfällen und Maßnahmen zur Gewichtsreduktion z.B. Erbrechen), der Übergang ist jedoch fließend. Bei vielen Patientinnen tritt eine Mischung von Symptomen auf, man spricht dann von einer Bulimanorexie. |
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| Krankheitszeichen | ||
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Gewichtsverlust: Der BMI (Body-Mass-Index= Gewicht in kg geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat, Normalbereich 19 - 25). liegt unter 17, d.h. bei einer „normalen Köpergröße" von ca. 1,65 m fällt das Gewicht unter 45 kg. Der Gewichtsverlust ist mit Absicht herbeigeführt worden, durch Diät, Bewegung, Diuretika, Abführmittel, Appetitzügler und /oder Erbrechen. |
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Körperschemastörung: Trotz starker Gewichtsabnahme, fühlt sich die Betroffene immer noch zu dick. |
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Veränderte Essgewohnheiten: Kalorienreiche Nahrung wird gemieden. Das Essen wird zu einer Prozedur, selbst kleine Mahlzeiten dauern sehr lange. |
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Körperliche Schäden durch die Mangelernährung: Ausfall der Monatsblutung durch Hormonstörung, Haarausfall, Reifungshemmung. |
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Seelische Veränderungen: Die Betroffenen haben panische Angst vor der Gewichtszunahme, häufig sind sie depressiv und stark reizbar oder leben in sozialer Isolation. |
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| Komplikationen | ||
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Permanenter Hungerzustand und dadurch bedingter Nährstoffmangel löst eine Osteoporose (Verminderung von Knochensubstanz) und Schäden an Herz, Leber, Niere und Gehirn aus. Bei Jugendlichen setzt eine Wachstumshemmung ein. |
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Es treten Müdigkeit und Konzentrationsschwäche auf. |
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Das psychische Gleichgewicht geht verloren und Missmut, Depressionen und Selbstmordgedanken kommen auf. Dazwischen kann es aber auch zu Hochstimmungen und Überlegenheitsgefühlen kommen (Stolz, das Hungergefühl besiegt zu haben). |
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Das Sterberisiko durch Selbstmord oder Unterernährung ist stark erhöht, bis zu 10 % der Erkrankten sterben unmittelbar an den Folgen der Magersucht |
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ESS-BRECH-SUCHT => Bulimia nervosa |
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Ess-Brech-Sucht ist
eine Essstörung mit wiederholten Heißhungerattacken, überwiegend
bei Mädchen und jungen Frauen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren.
Charakteristisch sind hastiges anfallsartiges Verschlingen von großen
Mengen kalorienreicher Nahrung und das sofortige Erbrechen danach. Anfangs
wird das Erbrechen mit der Hand ausgelöst, später ist es meist wie ein
Reflex. |
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Die Patienten leiden meist
unter einer Selbstwertproblematik, die sie durch eine besonders
attraktive Gestaltung ihrer „äußeren Schale" zu kompensieren suchen. Im
Kontaktbereich können sie Grenzen oft nur extrem, d.h. überzogen oder gar
nicht setzen, was zu typischen Beziehungsproblemen führt: (Wünsche nach
„totaler Nähe" und Versorgung mit plötzlichen, zunächst
unverständlichen Beziehungsabbrüchen = Distanzierung). In der Kindheit
wurden die Patienten zwar oft intensiv umsorgt, aber in ihrer Autonomie
und Selbstentfaltung stark eingeschränkt.Oft ist das Essen ein „Familienthema". |
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| Krankheitszeichen |
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Besonders abends oder nachts Heißhungerattacken |
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Erbrechen nach dem Essen |
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Gebrauch von Abführmitteln, Appetitzüglern und Arzneimitteln, die zu einem Gewichtsverlust durch vermehrte Wasserausscheidung führen (Diuretika) |
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Diäten und Fasten |
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Soziale Isolation |
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Die Menstruation wird unregelmäßig |
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Es kommt immer wieder zu
einem so starken Verlangen, etwas zu essen, so dass alle Diätvorsätze
gebrochen werden. Große Mengen an fetten u. süßen Speisen werden heimlich
gegessen. |
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| Komplikationen | ||
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Häufiges Erbrechen führt zu einem Mangel an lebenswichtigen Salzen, es kann zu Herzrhythmus-Störungen kommen. |
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Zahnschäden durch Erbrechen (durch die Magensäure). |
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Magen- und Darmstörungen (Verstopfung), Magenentzündung (Gastritis). |
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Erbrechen reizt die Schleimhaut der Speiseröhre und des Magens, schmerzhafte Blutungen oder Narben können entstehen. |
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FETTSUCHT => Adipositas |
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Für Menschen, die an dieser Form von Essstörung leiden, sind "Fressanfälle" Alltag. Im Gegensatz zu bulimischen Menschen gelingt es ihnen nicht mehr, ihr Gewicht dauerhaft zu kontrollieren, d.h. man sieht ihnen ihr Problem auf den ersten Blick an. Ein Fettsüchtiger hat das Gefühl für die Grenzen körperlicher Sättigung verloren. Er isst nicht nur "zuviel", sondern auch "falsch" (sehr fett- und zuckerlastig). Dadurch kommt es zu einer Vermehrung des Fettgewebes und in der Folge zu Übergewicht. |
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Letztlich stimmt das
Gleichgewicht zwischen der Nahrungsaufnahme und dem
Kalorienverbrauch, also vor allem der Bewegung nicht. Die Quote der
adipösen Bevölkerung steigt mit zunehmendem Alter. Dies ist oft Folge
eines Missverhältnisses zwischen aufgenommenen Kalorien und Verminderung
der körperlichen Aktivität mit zunehmenden Alter. Hierbei spielt
einerseits die Reduktion des Stoffwechselumsatzes nach Beendigung des
Wachstums, aber auch die meist reduzierte körperliche Aktivität durch
Beruf und andere Faktoren mit zunehmendem Alter eine Rolle. |
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| Komplikationen | ||
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Die Lebensqualität sinkt, was sich psychisch z.B. in Depressionen niederschlagen kann. |
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erhöhter Blutdruck mit weitreichenden Konsequenzen (Herz- und Hirninfarktrisiko wird erhöht). |
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Blutfettentgleisung (Infarktrisiko steigt). |
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orthopädische Beschwerden durch die Überlastung von Knochen und Gelenken. |
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Diabetes-Risiko steigt, ein Diabetes ist wiederum mit einer ganzen Reihe von erhöhten Risiken verbunden. |
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Atemwegerkrankungen und Schlafstörungen. |
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Es
gibt eine unüberschaubare Vielzahl verschiedenster Schlankheitsdiäten,
die sich von »sinnvoll« über »weniger sinnvoll« bis hin zu »gefährlich«
einordnen lassen. Nahezu jedes Lebensmittel wird irgendwann einmal als
ideales Mittel zum Abnehmen propagiert. Teilweise versprechen die Erfinder
der Diäten mit Anpreisungen wie „ohne Hungern schlank und fit", „fünf
Pfund in drei Tagen" wahre Wundererfolge. Das Wunder funktioniert nur für die Anbieter, denn es gibt keine schnelle und veränderungsfreie Abnahmewunderkur. Da alle diese Diäten, auch wenn sie ernährungsphysiologisch vernünftig sind, an dem Suchtcharakter der Esssucht vorbeigehen, können sie vom Grundsatz her nicht funktionieren. Sie enden im „Jojo-Effekt", d.h. nach einer Phase der Selbstkontrolle (und des Abnehmens mit der freudigen Illusion: Jetzt habe ich es geschafft!) bricht die nur zeitweise zu kontrollierende Gier wieder durch und sorgt meistens für eine Gewichtzunahme über das ursprüngliche Gewicht hinaus. |
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Zunächst mal
heißt es Abschied zu nehmen von den Hoffnungen auf eine ganz schnelle
Radikalkur. Bei den therapeutischen Vorgehensweisen hat sich längerfristig
nur die Strategie einer Normalisierung des Ess- und Bewegungsverhaltens
bei gleichzeitiger Bearbeitung von offenen Konfliktthemen (im
Rahmen einer psychologischen Behandlung) bewährt. |
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ESSATTACKEN => Binge-Eating-Disorder |
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Binging bedeutet wörtlich „gieriges Essen, vollstopfen". Das Binge-Eating entspricht gewissermaßen einer Bulimie, jedoch ohne Erbrechen oder andere gewichtsreduzierende Manipulationen (die man als „purging" bezeichnet) und ist daher oft mit Übergewicht verbunden. Der Begriff hat sich im angloamerikanischen Bereich entwickelt und wird heute auch in Europa mehr beachtet. Aufgrund einiger Besonderheiten haben sich in den letzten Jahren einige psychologische Spezialeinheiten für das Binge-Eating erfolgreich etabliert. |
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Zur Abgrenzung: Die andere Form des Überessens mit Übergewicht ist gekennzeichnet durch ständiges Essen ohne Essanfälle im engeren Sinne. Man bezeichnet diese Form auch als „Spiegelessen" (in Anlehnung an das Spiegeltrinken von Alkoholikern). |
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Das Binge-Eating ist aufgrund des gut abgrenzbaren Problemverhaltens mit guter Erfolgsaussicht klinisch-psychologisch zu behandeln. Andererseits erfahren Betroffene größere Schwierigkeiten, in Gewichtsreduktionsprogrammen und nehmen meistens schnell wieder zu, nicht selten über das ursprüngliche Gewicht hinaus. Das liegt daran, dass das Binge-Essverhalten oft eine Suchtdynamik hat. Eine tiefergehende Verbesserung wird dann erst mit einer therapeutischen Auflösung dieser Problematik möglich |
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| Krankheitszeichen | ||
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Wiederholte Episoden von „Fressanfällen" |
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Die Episoden von „Fressanfällen" treten gemeinsam mit mindestens drei der folgenden Symptome auf: |
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wesentlich schneller essen als normal, |
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Es besteht ein deutliches Leiden wegen der „Fressanfälle": |
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Die „Fressanfälle" treten im Durchschnitt an mindestens 2 Tagen in der Woche für 6 Monate auf. |
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Die „Fressanfälle" gehen nicht mit dem regelmäßigen Einsatz von unangemessenen kompensatorischen Verhaltensweisen einher (gegen- regulatorische Maßnahmen), und sie treten nicht ausschließlich im Verlauf einer Anorexia nervosa (Magersucht) oder Bulimia nervosa (Essbrechsucht) auf. |
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BERATUNG und BEHANDLUNG |
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| Der Schwerpunkt der psychologischen Arbeit liegt in der Aufarbeitung der psychischen und sozialen Hintergründe, die hinter dem Symptom liegen. Im Vordergrund des psychologischen Prozesses steht die Loslösung aus dem Abhängigkeitsverhältnis zum Essen bzw. Hungern und nicht die Gewichtsabnahme bzw. -zunahme. | ||
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Behandlungsziele sind
für mich z.B. das Verstehen und Anfreunden mit dem Symptom, die
Entwicklung eines positiven Körperbildes, das Erlangen von Autonomie sowie
das Gewinnen einer veränderten Haltung gegenüber dem Essen dar. Ich sehe es als Behandlungserfolg, wenn die Betroffenen in Kontakt mit ihren Gefühlen und Bedürfnissen kommen und spüren, dass sie nur eigenverantwortlich ihre Essstörung bewältigen können, als Expertinnen ihrer selbst. |
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BERATUNG |
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Die Praxis für Psychotherapie und Psychologie bietet Informationen und Beratung über Ursachen, Erscheinungsformen und Behandlungsmöglichkeiten von Essstörungen an. |
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Ich richte mich mit meinem Angebot an Betroffene, Angehörige von Menschen mit Essstörungen und an Personen, die mit Betroffenen in ihrem beruflichen Umfeld konfrontiert sind. |
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Werden von dem/r AnruferIn zur weiteren Abklärung persönliche Beratungsgespräche gewünscht, so können diese telefonisch vereinbart werden. In ein- oder mehrmaligen Beratungskontakten findet der/die Ratsuchende Unterstützung für sein/ihr weiteres Vorgehen. |
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EINZEL-, PAAR- und FAMILIENBEHANDLUNG |
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In
der Einzelbehandlung finden die Betroffenen den für sie geeigneten
Rahmen, um ihre Konflikte aufarbeiten zu können. |
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Die
Paar- und Familienbehandlung bietet den psychologischen Raum, um
die Beziehungsgefüge der Partner und Familienmitglieder, sowie deren
Umwelt zu reflektieren. |
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Behandlungsgruppen für Mädchen |
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In der Pubertät gilt es, sich mit den vielfältigen körperlichen, seelischen und sozialen Veränderungen auseinanderzusetzen. Die Ablösung von den Eltern, das Akzeptieren der eigenen körperlichen Entwicklung, das Erleben des Frauwerdens und die Konfrontation mit fordernden Schönheitsidealen sind einige der Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. |
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Manche Mädchen versuchen mit einer Essstörung ihre Probleme und Gefühle in den Griff zu bekommen. |
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Die Mädchengruppen bieten die Möglichkeit sich mit dem eigenen Essverhalten und den zugrundeliegenden Gefühlen und Konflikten in geschützter Atmosphäre auseinanderzusetzen. Durch den Rückhalt in der Gruppe wird die eigene Persönlichkeit gestärkt. |
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Angebote für Angehörige |
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Das Wissen um die Essstörung von Töchtern/Söhnen/PartnerInnen löst bei den Angehörigen Gefühle von Hilflosigkeit, Scham- und Schuld, Verständnislosigkeit, Wut und Verzweiflung aus. |
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Diesen Gefühlen im Erfahrungsaustausch mit anderen Angehörigen Raum zu geben, aber auch die eigene Beteiligung zu erkennen und zuzulassen ermöglicht neue Sichtweisen und konstruktivere Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit sich selbst und mit den Betroffenen. |
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MODALITÄTEN |
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| Ort: | ||
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Die Praxis für Psychotherapie und Psychologie steht für alle Beratungen und Behandlungen mit bis zu 6 Personen in der Khevenhüllergasse 17 zur Verfügung. |
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| Kosten: | ||
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Eine Abrechnung über die gesetzlichen Krankenkassen ist in der Psychotherapeutischen
bzw. Psychologischen Praxis
Villach teilweise möglich. Sie
haben die Möglichkeit, einen Antrag auf Kostenzuschuss durch die
Krankenversicherung zu stellen. Wird dieser genehmigt, erstattet Ihnen die
Kasse einen Teil des bezahlten Honorars zurück. |
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| Kontakt: | ||