Therapiebegleithund

- Ausbildung Therapiebegleithund

Nun bin ich schon seit 22. Jänner 2017 offiziell eingetragener vierbeiniger Therapeut. Damit ich als Therapiebegleithund anerkannt wurde, musste ich die durch die Prüf- und Koordinierungsstelle des Messerli Forschungsinstituts durchgeführte Beurteilung positiv absolvieren.


Doch nicht genug damit, diese Beurteilung muss zur Aufrechterhaltung der Anerkennung jährlich wiederholt werden.

   
       

Zusätzlich muss ich regelmäßig zu tierärztlichen Kontrolluntersuchungen (Klinische Untersuchung einschließlich parasitologischer Kotuntersuchung, Orthopädische Untersuchung, Neurologische Untersuchung sowie Verhalten bei der Untersuchung). Denn der Nachweis über die gesundheitliche Eignung ist Voraussetzung für die Zulassung.
Hierzu gibt es sogar eine Prüfungsordnung. Das ist aber alles zu kompliziert für mich, deshalb hat meine Mama dies für Euch zum Durchlesen bereitgestellt.

 

Im Gegensatz zum Assistenzhund, der stets bei einem Menschen mit Behinderung lebt und diesen in seinem Alltag unterstützt, begleite ich als Therapiebegleithund meine Mama bei Tiergestützten Interventionen im Rahmen von pädagogischen, psychologischen und sozialintegrativen Angeboten für Menschen aller Altersgruppen mit kognitiven, sozial-emotionalen und motorischen Einschränkungen, Verhaltensstörungen und Förderschwerpunkten, wie auch bei gesundheitsfördernden, präventiven und rehabilitativen Maßnahmen.
Hierzu gibt es auch eigene Richtlinien für Therapiebegleithunde, aber auch das ist alles zu kompliziert für mich, deshalb hat meine Mama dies auch für Euch zum Durchlesen bereitgestellt.

 

Es gibt sogar ein Gesetz dazu - die Definition des Therapiebegleithundes gemäß § 39a BBG lautet wie folgt: „Der Therapiehund ist ein mit seinem Halter und seiner Halterin für die therapeutische Arbeit ausgebildeter und geprüfter Hund, der durch gezielten Einsatz positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Menschen mit Behinderung erzielen soll. Der Hund hilft durch seine Anwesenheit und ist Teil des therapeutischen Konzepts.“

→ Bundesbehindertengesetz §39a BBG

 

Also wie Ihr seht bleibt mir eigentlich nicht viel Freizeit, denn ich bin ständig beim trainieren bzw. bei Ausbildungsveranstaltungen.
Aber mit meiner Trainerin Katharina macht mir das doch immer wieder viel Spaß. Sie hat einen Ausbildungsverein bzw. die Ausbildungsstätte zur Durchführung der Beurteilung von Therapiebegleithundeteams durch die Prüf- und Koordinierungsstelle für Therapiebegleithunde des Messerli Forschungsinstituts und ist zusätzlich noch Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin.

 


Nachstehend noch welche Fotos von diversen Trainings- und Prüfungseinheiten.

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