Coco lernt die Natur kennen

- Coco lernt die Natur kennen

Coco ist nun schon seit fast einen halben Jahr bei ihrer neuen Familie und fühlt sich pudel-LABRADOR Wohl. Es gab in den letzten Monaten aber so einiges Neues zu erleben, so viele Dinge, Aktivitäten, Personen, Gerüche, Geschmäcke und Geräusche die Coco kennen lernen musste und wollte.

Spezielles Interesse entwickelte sich natürlich gegenüber allem was „fressbar“ ist. ALLES musste gekostet werden, egal ob erlaubt oder nicht. Der Labrador Ruf „Staubsauger Hund“ zeichnete sich als nicht allzu abwegig aus, denn geschmaust wurde, ALLES was gefunden wurde. Dies hat sich im Laufe der Monate auch nicht geändert.
Jedoch da man als schnittiger Junghund auch auf seine Linie achten muss, hieß es für Coco halt einfach mehr Sport. Die Spaziergänge wurden länger, da auch die Pfoten viel länger wurden.....


Aber auch mit kurzen Welpen Beinchen würde wild herumgehüpft. Steine gelten aus ausgezeichneter Laufuntergrund, aber auch als feines Häppchen für zwischendurch....

Wasser war aber nicht immer so geheuer! Das musste erst unter Anleitung angelernt werden. Dafür hatte man ja die große Schwester, den wichtigsten Bestandteil- und die größte Stütze in Coco`s ersten Lebensmonaten. Alles was wichtig ist, wurde von Lara vorgezeigt und von Coco eifrig imitiert. Leider konnte Lara nicht länger bei uns bleiben. Sie litt schon seit langem unter einen schweren Magentumor, nichts konnte mehr helfen. Sie biss durch und blieb stark bis Coco alleine wusste wie die Welt funktioniert. Viel zu jung und viel zu lebenshungrig musste die große Schwester gehen, doch sie hat noch ein Stück von ihrem einzigartigem Wesen an Coco weitergeben können. Sie wird wahnsinnig vermisst...

Die Schwimmversuche wurden dann halt alleine perfektioniert, man muss ja imponieren, Lara könnte ja irgendwie doch von oben zusehen. Die Angst zu überwinden kostete dann doch sehr viel Mut. So ist Coco auch jetzt immer noch nicht sicher, ob denn das Wasser Freund oder Feind ist. Man sagt Labradore sind Wasserhunde. Dieses Klischee zu erfüllen, das braucht noch ein bisserl Zeit...

„Ich glaub das ist mir doch zu nass.“

Wenn schon geübt wird, dann aber richtig. So wie für die junge Frau die Handtasche, ist der Stock für den Junghund. Größe, Länge, Gewicht und Konsistenz sind egal, Hauptsache das Stöckchen passt mehr oder weniger in den Mund.
Lara hat mir beigebracht, dass Labradore immer was tragen müssen.“

Ab und zu braucht Coco aber auch hündische Begleitung, nur Menschen sind doch langweilig. „Die Menschen sind auf Dauer viel zu langweilig. Taki ist ein guter Freund, zwar ist er viel größer und schwerer als ich, aber er bringt mir gute Spiele bei. Leider ist er auch viel zu schnell, aber wenn ich nicht mehr kann, dann beiße ich einfach in seinen Schwanz und dann geht schon wieder. Ich hab ihn schon gern, ich teile auch mit ihm. Trotz seines großen Kopfes schaffen wir es trotzdem aus einem Napf zu trinken.“

„Ich mag ja wirklich gern gekuschelt werden, aber manchmal übertreibt er es ein bisschen, ich bin ja kein Baby mehr...“

So viel Spiel, Spaß und Kuscheln ist ja schön und gut, aber ein bisserl Schule und Erziehung gehört auch dazu. Coco besucht schon seit längerem die Volksschule. Dort gibt es gleichaltrige Freunde, Henry ist so einer....

„Henry ist nicht so dick wie Taki und auch nicht so schnell, aber er ist soooo süß <3“

Geübt wird dann auch daheim. Das Wissen muss ja angewendet werden. Bei jedem Spaziergang wird brav gelernt. Mama ist so stolz. „Ich habe schon gemerkt wie das läuft. Die Mama hat immer ganz viel Käse und Wurst mit, vermutlich ist sie immer hungrig. Die Mama sagt dann ab und zu irgendwas, und ich geh dann einfach hin und sie freut sich so sehr, dass sie mir von ihrer Jause abgibt. So leicht war das aber nicht die Mama zu konditionieren, das hat schon einige Monate gebraucht. Jetzt funktioniert das aber ganz gut, sogar besser als der Hund „Pawlov“ das mit seinem Herrchen gemacht hat.“

Trotz der Freunde, dem Schwimmen, dem Laufen, der Schule und der „Kuschelei“, vermisst Coco ihre Schwester aber trotzdem sehr. Sie war der kleine Schatten und konnte gar nicht nah genug bei ihr sei.

„Ich vermiss die Lara sehr, ich weiß nicht warum sie so lange auf Urlaub ist, vermutlich gefällt es ihr einfach zu gut. Aber ich bin glücklich, dass sie bei mir war, als ich sie brauchte und mir so viel Nützliches beigebracht hat! Wenn ich dann bald eine kleine Schwester habe, werde ich das auch machen.“



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