Coco in Ausbildung

- Coco on Tour

„Every snack you take, every meal you bake, every bite you take I`ll be watching you“.

In diesem Sinne: Das ist mein hungriger Blick, damit mein Frauchen genau weiß wann ich essen will!


Wie ihr ja alle wisst bin ich in Ausbildung, also auf der Uni, um ein Therapiehund zu werden. Ich nenn das lieber „Hundepsychologin“. Das ist aber harte Arbeit, viel Theorie und viel Praxis, die ich erlernen muss. Man braucht eine gute Nase, sehr viel Empathie, ein bestimmtes Empfinden dafür, wann man sich anschmiegen sollte und wann nicht. Aber auch eine schlanke Linie, man sollte fit sein, denn es ist ein harter Job. Daher gehört zum Training auch viel Sport dazu, viele Praxisstunden, Schnüffeltraining und die monatlichen Friseurbesuche um ein gepflegtes hündisches Äußeres zu bewahren. Mein Frauchen trainiert immer zusammen mit mir, vermutlich macht sie dieselbe Ausbildung wie ich...

Zusätzlich habe ich nun auch die Begleithundeausbildung bestanden, das heißt ich bin nun eine offiziell zertifizierte Begleithündin. Dies geht mit sehr viel Verantwortung einher. Um nun meine Menschen besser begleiten zu können, habe ich einen speziellen zweirädrigen Wagen bekommen, damit ich noch mobiler bin. Dann kann ich die Menschen viel schneller und besser begleiten, ohne mich viel anzustrengen. Denn wie ihr wisst, viel Bewegung macht hungrig.


So wie bei jeden Job, habe auch ich Ferien. In meinem letzten Urlaub ging es auf die Alm. Nun weiß ich aber, dass ich nächstes Jahr lieber an den Strand möchte, auf der Alm war es doch sehr kühl. Mein Hütte war sehr traditionell, es gab kein fließendes Wasser und auch keine Elektrizität, Ich musste nicht nur Holz sammeln und Wasser pumpen sondern auch einheizen und zum Trinken nach draußen gehen. Es war jedenfalls eine Erfahrung. Besonders das tägliche Duschen im Bach oder Trog, war ganz etwas Neues für mich. Im Großen und Ganzem war es ein sehr netter Urlaub, jedoch musste ich wirklich viel arbeiten, aber mein Frauchen hat mich immer mit sehr leckeren Snacks überrascht.


Obwohl ich erst eine sehr junge Hündin bin, muss ich sagen, habe ich schon sehr viel von der Welt gesehen. Neben den ganzen Abenteuern der letzten Monate, machte ich noch so einige Ausflüge. Ich bestieg so circa jeden Berg in Kärnten und trank aus jedem Bergfluss. Ab und zu hatte ich das Glück meinen Jungtrainer Raphael mit mir zu haben, dann gibt es immer mehr Kuscheleinheiten und ab und an Snacks für mich. Ich kenne mich auf den Bergen schon sehr gut aus, weiß nun dass der Aufstieg leichter ist als der Abstieg und dass man sich nicht zu weit von seinen Eltern entfernen sollte.


Da wir gerade in der Winterzeit sind, fällt auf den Bergen auch manchmal Schnee. Ich liebe den Schnee, er schmeckt gut, ist kuschelig und man kann lustige Spuren im Schnee hinterlassen. Ich würde so gerne Snowboarden können, aber mein Frauchen erlaubt es mir nicht einen Kurs zu machen. Sie sagt es ist zu gefährlich.
Aber nach so einem Tag im Schnee sind Raphael und ich so erschöpft, das wir immer sofort ein kleines "Nickerchen" machen.


Dann endlich war es soweit, es war Weihnachten. Neben Hundekeksen und Hundestollen gab es sehr viele lustige Geschenke für mich. Ich bekam neue Accessoires. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, habe ich auch Renntierohren bekommen, die haben mir nicht so gut gefallen, aber das habe ich meinem Frauchen nicht gesagt.


Als wir alle so zusammen saßen, haben wir Bilder aus meiner Welpen Zeit angesehen.
Ich war so lieb, klein und kuschelig. Ich erkenne mich kaum wieder. Mein Frauchen sagt immer, dass alle mich immer gekuschelt haben. Das ist eine schöne Erinnerung.

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