Therapiebegleithund

- Endlich Therapiebegleithund

Mein großer Tag, der Tag der „Therapiebegleithundeprüfung“. Nun war es endlich soweit.
Nach langen Training und Lernen, hatte ich am 22. Jänner meine aller letzte große Prüfung. Die finale “Therapiebegleithundeprüfung”, also die Prüfung die mich zu einem offiziell eingetragenen vierbeinigen Therapeuten macht.

 

Ich muss zugeben, ich war sehr aufgeregt, aber ich glaube meine Mama war noch aufgeregter als ich. Ich musste vor der Prüfung sogar noch 1,5 Stunden mit ihr spazieren gehen, damit sie ein bisschen ruhiger wird. Naja und dann ging es los.
Ich durfte leider mein iPhone nicht mitnehmen, daher gibt es leider keine Fotos. Aber ich kann euch sagen, es war hart.
Die Prüferin war sehr lieb, sie hat mich gleich gekuschelt aber danach musste ich echt viele Übungen machen, mit und ohne Patienten, mit und ohne meine Mama, nicht streicheln und dann doch streicheln lassen und noch vieles mehr. Es war echt schwierig. Meine Mama hatte so Angst, dass ich herumspringen würde vor Freude, da ich das nämlich beim letzten Mal gemacht habe. Den Prüfern hat das aber nicht so gut gefallen... Also habe ich mich dieses Mal bemüht, meiner Mama zu Liebe, nicht zu hüpfen, obwohl ich mich aber so gefreut habe die Prüferin zu sehen.
Dann, als alles vorbei war, gingen wir hinaus, ich bekam dann auch ganz viele leckere Kekse. Da wusste ich es schon: ICH HABE ES GESCHAFFT. Meine Mama hat mich dann auch zum ersten Mal als Therapeutin angesprochen.
Es war offiziell, ich bin ein offiziell eingetragener Therapeut. War ja gar nicht so schwer.


Zur Belohnung und zum Relaxen von der Anstrengung gingen meine Mami und ich noch eine sehr große Runde im Schnee spazieren. Ich war so glücklich und auch sehr stolz. Meine Mama natürlich noch mehr.
Daheim angekommen, musste ich mich erstmals ausruhen. Es war doch alles sehr anstrengend. Ich schlief dann gleich mal bis zum nächsten Morgen durch. Als ich aufwachte, fühlte ich mich wie neu. Ich nahm erstmals richtig war, dass ich nun eine richtige Therapeutin war, eine graduierte Therapeutin, und dass das ganze Lernen nun auch was gebracht hat.
Ich muss meinen Titel nun mit Würde tragen und vor Allem mit Stolz. Ich nahm mir also vor, von diesem Tag an, noch professioneller zu sein als ich es eh schon bin. Ich muss ja meinen Titel in Ehren halten.


Ich weiß, dass noch ein langer Weg vor mir liegt, ich vielen Patienten helfen muss, vielen Leuten zuhören werde, und vor Allem geduldig sein muss. Außerdem hat mir meine Mama gestern gesagt, dass ich jährlich eine Nachkontrolle machen muss um meinen Titel zu behalten. Also dann hat das Lernen so schnell doch noch kein Ende.
Dann habe ich noch meinen Freund Henry getroffen, auch er hat mir zu meiner bestandenen Prüfung gratuliert. Bei der Gelegenheit tollten wir gleich etwas herum.           XOXO Coco

Zurück